<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>anzeigen-recht.de</title>
	<atom:link href="http://www.anzeigen-recht.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.anzeigen-recht.de</link>
	<description>Anzeigen- und Adressbuchfirmen sowie ihre Arbeitsmethoden.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 May 2012 14:02:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Eine Anzeigenfirma macht &#8220;Druck&#8221;</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/eine-anzeigenfirma-macht-druck-11-05-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/eine-anzeigenfirma-macht-druck-11-05-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[forum verlag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2532</guid>
		<description><![CDATA[Die Fa. FV Forum Verlag GmbH, Wiesbaden ist eine  von vielen Anzeigenfirmen, mit denen sich RA Seeholzer auseinandersetzt. Wir hatten f&#252;r unsere Mandantschaft am 03.02.2012 eine Anfechtung ausgebracht. Forum Verlag ist bzw. war anderer Ansicht als wir. Im April 2012 verschickt der Forum Verlag dann weitere Rechnungen an die Mandanten und zwar ua. mit folgendem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fa. FV Forum Verlag GmbH, Wiesbaden ist eine  von vielen Anzeigenfirmen, mit denen sich RA Seeholzer auseinandersetzt.<span id="more-2532"></span></p>
<p>Wir hatten f&#252;r unsere Mandantschaft am 03.02.2012 eine Anfechtung ausgebracht. Forum Verlag ist bzw. war anderer Ansicht als wir.</p>
<p>Im April 2012 verschickt der Forum Verlag dann weitere Rechnungen an die Mandanten und zwar ua. mit folgendem Inhalt /Schreiben vom 30.04.2012):</p>
<p>&#8230;.</p>
<p>Bei Nichtzahlung folgt Gerichtsverfahren!<br />
Negativeintr&#228;ge bei der Schufa und Creditreform!</p>
<p>&#8230;</p>
<p><strong>Weiterhin werden wir Ihre Nichtzahlung der Schufa und Creditreform melden und negative Eintragungen und Bewertungen veranlassen.</strong></p>
<p>&#8230;</p>
<p>Aus meiner Sicht k&#246;nnte sich so ein Satz schon als der Versuch zu einer N&#246;tigung (§§ 240 I, III StGB)  darstellen. Denn hier wird mit wirtschaftlichen Repressalien  gedroht, die im Gesch&#228;ftsleben schon von entscheidener Bedeutung sein k&#246;nnen.<br />
Ein Eintrag bei der Schufa o&#228;. kann schlechte Auswirkungen z.B. auf die Kreditw&#252;rdigkeit haben und wirtschaftliche negative Konsequenzen nach sich ziehen. In einem solchen Fall, k&#246;nnte man den objektiven Tatbestand der Drohung mit einem empfindlichen &#220;bel erkennen (vgl. auch bei Fischer, StGB, 57. Auflage, § 240 Rd.33; wenn es zB im Arbeitsverh&#228;ltnis um eine Aufnahme in einer schwarzen List geht).</p>
<p>Ob es der Fa. FV Forum Verlag dann hilft, wenn sie ein * setzt und mit kleiner Schrift unter Ihre Forderung setzen l&#228;sst</p>
<p>&#8230;</p>
<p>die Eintragung in der Schufa und Creditreform erfolgt nach Vorlage eines gerichtlichen Titels</p>
<p>&#8230;</p>
<p>erscheint zweifelhaft.</p>
<p>Denn die Tention der oben gemachte Aussage ist klar und unmissverst&#228;ndlich! Der Kunde soll veranlasst werden, eine Zahlung zu leisten.</p>
<p>Das die Grundlage der Forderung grd. bestritten wird etc. interessiert Forum Verlag nicht. So halten wir u.a. die &#8220;Verteilerstelle&#8221; &#8220;Inserenten&#8221; f&#252;r zu unbestimmt, als dass der Auftraggeber eine Werbewirksamkeit zum Zeitpunkt des Abschluss des Vertrages pr&#252;fen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/eine-anzeigenfirma-macht-druck-11-05-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bedauerlich, kann aber passieren&#8230;</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/bedauerlich-kann-aber-passieren-10-05-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/bedauerlich-kann-aber-passieren-10-05-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AG Tempelhof-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[ihg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2527</guid>
		<description><![CDATA[Bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Adressbuchverlagen, legen diese zwischendurch Urteile die zu ihren Gunsten ergangen sind vor, um ihrer Forderung mehr Nachdruck zu verleihen. Das ist vollkommen legitim und nicht zu beanstanden. Die Fa. IHG Business Data, S.L. aus Spanien betreibt ein Adressbuchverzeichnis unter aerzte-gesundheit.de. So legt die Fa. IHG Business Data, S.L. aus Spanien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Adressbuchverlagen, legen diese zwischendurch Urteile die zu ihren Gunsten ergangen sind vor, um ihrer Forderung mehr Nachdruck zu verleihen. Das ist vollkommen legitim und nicht zu beanstanden. <span id="more-2527"></span></p>
<p>Die Fa. <strong>IHG Business Data, S.L. aus Spanien</strong> betreibt ein Adressbuchverzeichnis unter aerzte-gesundheit.de. So legt die Fa. IHG Business Data, S.L. aus Spanien ein Urteil des AG Tempelhof-Kreuzberg vom 15.03.2012 (14 C 520/11) vor.</p>
<p>Darin wurde eine &#196;rztin verurteilt, an die IHG Business Data, S.L. einen Betrag von € 608,88 zu zahlen.</p>
<p>Das Gericht hat einen Anfechtungsgrund nach § 123 BGB abgelehnt. Nach Auffassung von RA Seeholzer hat sich das Gericht nicht ausreichend mit dem Aufbau des von der IHG Business Data genutzten Formulars auseinander gesetzt, denn dann w&#228;re es m&#246;glicherweise zu einem anderen Ergebnis gekommen (vgl. dazu auch BGH Branchenbuch Berg U. v. 30.06.2011 I ZR 157/10).</p>
<p>Die in Fettdruck gehaltene &#220;berschrift des Formulars der Fa. IHG aus M&#228;rz 2011 &#8220;<strong>Eintragungsantrag und Korrektutrabzug / &#196;nderung kostenlos</strong>&#8220;, l&#228;&#223;t nicht auf den ersten Blick und eindeutig erkennen, dass hier ein kostenpflichtiges Angebot unterbreitet werden soll. Darauf geht das AG nur rudimet&#228;r ein und meint, wer mit der gebotenen Aufmerksamkeit das Schriftst&#252;ck gelesen hat, h&#228;tte die Entgeltlichkeit sofort erkennen k&#246;nnen.</p>
<p>Nun, man k&#246;nnte ja auch anders argumentieren.</p>
<p>Wer ein solches Angebot unterbreitet, sollte es so deutlich und an exponierter Stelle aussprechen, dass es dem Leser ins Auge springt und nicht im kleingedruckten Fliesstest es nahezu &#8220;verschwinden&#8221; lassen.</p>
<p>Hinweise zur Laufzeit finden sich auf dem Formular vorne nicht, erst in den &#8220;r&#252;ckseitigen&#8221; Gesch&#228;ftsbedingungen.</p>
<p>Man kann nur zu dem Ergebnis kommen, dass diese Entscheidung einmal mehr zeigt, dass man sich mit dem Problem des &#8220;Anzeigengesch&#228;fts&#8221; bei Adressbuchverlagen sehr intensiv auseinander setzen muss.</p>
<p>Ob die Entscheidung mittlerweile rechtskr&#228;ftig geworden ist, entzieht sich der Kenntnis von RA Seeholzer.</p>
<p>RA Seeholzer h&#228;tte seinem Mandanten auf jeden Fall geraten, dieses Urteil vom LG Berlin im Berufungsverfahren &#252;berpr&#252;fen zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/bedauerlich-kann-aber-passieren-10-05-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verl&#228;ngerungsklausel unwirksam</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/verlangerungsklausel-unwirksam-26-04-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/verlangerungsklausel-unwirksam-26-04-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 10:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[bgb]]></category>
		<category><![CDATA[verlängerungsklausel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2517</guid>
		<description><![CDATA[Viele Anzeigenanbieter arbeiten mit sog. Verl&#228;ngerungsklauseln in ihren Vertr&#228;gen. Schlicht gesagt, der Vertrag bzw. seine Laufzeit verl&#228;ngert sich automatisch, wenn nicht fristgem&#228;&#223; gek&#252;ndigt wird. Die Laufzeiten der Verl&#228;ngerung  sind dabei unterschiedlich. Im vorliegenden Fall, sollte sich die Laufzeit um weitere 3 Jahre verl&#228;ngern. Dabei ging es um eine Schaukastenwerbung. Der Preis f&#252;r eine Laufzeit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Anzeigenanbieter arbeiten mit sog. Verl&#228;ngerungsklauseln in ihren Vertr&#228;gen. <span id="more-2517"></span></p>
<p>Schlicht gesagt, der Vertrag bzw. seine Laufzeit verl&#228;ngert sich automatisch, wenn nicht fristgem&#228;&#223; gek&#252;ndigt wird. Die Laufzeiten der Verl&#228;ngerung  sind dabei unterschiedlich. Im vorliegenden Fall, sollte sich die Laufzeit um weitere 3 Jahre verl&#228;ngern. Dabei ging es um eine Schaukastenwerbung. Der Preis f&#252;r eine Laufzeit von 3 Jahren betrug € 810,00 netto.</p>
<p>Nachdem der Auftraggeber diesen Vertrag gek&#252;ndigt hatte, die Parteien jedoch dar&#252;ber stritten, ob die K&#252;ndigung wirksam geworden ist, wurde der Auftraggeber auf Zahlung verklagt.</p>
<p>Das AG Tostedt verurteilte den Auftragenehmer zu Zahlung. Das Gericht vertrat die Ansicht, die Verl&#228;ngerungsklausel sei wirksam, ein Versto&#223; gegen § 309 BGB liege nicht vor.</p>
<p>Das sieht aber das LG Stade (H. in mdl. Verhandlung  v. 25.04.2012 5 S 8/12) anders. Das Landgericht gab deutlich zu verstehen, da&#223; es eine Laufzeit von 3 Jahren zu einem Preis von € 810,00 als unangemessen ansieht. Insbesondere der Preis, die Gr&#246;&#223;e des Auftraggebers und die Laufzeitl&#228;nge stehen nicht verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig zu einander.</p>
<p>Damit folgt das LG Stade der Auffassung des LG Bonn (U. v. 29.07.2011 104 C 118/11; erstritten von RA Czap).</p>
<p>Eine direkte Anwendung von § 309 Nr.9 BGB ist bei Kaufleuten wegen § 310 BGB nicht m&#246;glich. Jedoch ist § 307 BGB auch bei AGB&#8217;s anwendbar, die von Kaufleuten genutzt werden. Ein Versto&#223; gegen § 309 Nr. 9 a)-c) wirke sich jedoch auch bei der Pr&#252;fung des § 307 BGB aus, so das AG Bonn (a.a.O.).</p>
<p>Anzeigenkunden sei deswegen geraten, die entsprechenden Vertr&#228;ge genau zu lesen und K&#252;ndigungs-/ und Verl&#228;ngerungsm&#246;glichkeiten im Zweifel pr&#252;fen zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/verlangerungsklausel-unwirksam-26-04-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eines der bestplazierten Branchenb&#252;cher&#8230;?</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/eines-der-bestplazierten-branchenbucher-19-04-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/eines-der-bestplazierten-branchenbucher-19-04-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 10:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[branchenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2509</guid>
		<description><![CDATA[Die Mandantschaft bekommt Post von der bbd Branchenbuch Deutschland GmbH, Voigtsr. 22, 10247 Berlin. In dem Schreiben weist die Fa. bbd darauf hin, dass sie s&#228;mtliche Kundenvertr&#228;ge der J. Kerler GmbH &#252;bernommen hat. Gleichzeitig seien s&#228;mtliche Forderungen der J. Kerler GmbH an die bbd &#252;bertragen worden, weswegem man sich jetzt an den Kunden wende, damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mandantschaft bekommt Post von der <strong>bbd Branchenbuch Deutschland GmbH, Voigtsr. 22, 10247 Berli</strong>n.<span id="more-2509"></span></p>
<p>In dem Schreiben weist die <strong>Fa. bbd darauf</strong> hin, dass sie s&#228;mtliche Kundenvertr&#228;ge der <strong>J. Kerler GmbH</strong> &#252;bernommen hat. Gleichzeitig seien s&#228;mtliche Forderungen der J. Kerler GmbH an die bbd &#252;bertragen worden, weswegem man sich jetzt an den Kunden wende, damit er die Rechnung ausgleiche.</p>
<p>Die &#220;bertragung bzw. Abtretung der Forderung wird nicht n&#228;her dargelegt.</p>
<p>Aber viel wichtiger erscheint, da&#223; die J. Kerler Verlag GmbH die Fa. bbd nicht darauf hingewiesen zu haben scheint, dass die Berechtigung der Forderung bestritten worden ist. Davon wird nichts erw&#228;hnt. Mit Schreiben vom 04.04.2011 hatte man n&#228;mlich die Anfechtung etc. erkl&#228;rt.</p>
<p>Interessant erscheint auch die Aussage der Fa. bbd Branchenbuch Deutschland GmbH, unter branchenbuch-deutschland.info eines der &#8220;gr&#246;&#223;ten Portale Deutschlands. (Google Rank 5!)&#8221; zu sein.</p>
<p>Selbst, wenn das stimmen w&#252;rde, hilft die Gr&#246;sse eines Online-Portals dem Nutzer nicht viel, sondern er ist darauf angewiesen, dass man seine Daten m&#246;glichst schnell findet.</p>
<p>Ob man dann auch von google oder anderen Suchmaschinen auf diesem besagten Portal gefunden wird, ist fraglich. Eine spontane Recherche mit dem Namen des Mandanten via google.de ergab unter den 1. 30 Stellen keinen Hinweis auf das Portal branchenbuch-deutschland.info.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/eines-der-bestplazierten-branchenbucher-19-04-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Branchenbuch Deutschland 2012&#8230;frisch auf den Tisch</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/branchenbuch-deutschland-2012-frisch-auf-den-tisch-06-04-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/branchenbuch-deutschland-2012-frisch-auf-den-tisch-06-04-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 12:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[seychelles]]></category>
		<category><![CDATA[tds]]></category>
		<category><![CDATA[teck data system ltd]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2494</guid>
		<description><![CDATA[Eine neue Variante der Adressbuch_Firmen, um einen Auftrag zu bekommen. Per eMail erh&#228;lt der potentielle Kunde eine *.pdf Datei zugeschickt. Der Grund, &#8220;&#8230;, da Sie auf dem Postweg nicht zu erreichen waren,&#8230;.&#8221;. So kann man nat&#252;rlich auch Porto sparen. Der Anhang entpuppt sich dann als ein Formular der Fa. TDS Teck Data Systems Ltd Blobal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Variante der Adressbuch_Firmen, um einen Auftrag zu bekommen.</p>
<p>Per eMail erh&#228;lt der potentielle Kunde eine *.pdf Datei zugeschickt.</p>
<p>Der Grund, &#8220;&#8230;, da Sie auf dem Postweg nicht zu erreichen waren,&#8230;.&#8221;. So kann man nat&#252;rlich auch Porto sparen.<span id="more-2494"></span></p>
<p>Der Anhang entpuppt sich dann als ein Formular der <strong>Fa. TDS Teck Data Systems Ltd Blobal Gateway 8 Rue de la Perle, Mahe, Seychelles</strong>. Kundencenter Europa ist eine Adresse auf Zypern.</p>
<p>Der Aufbau des Formulars ist &#228;hnlich wie der von anderen Adressbuchfirmen.</p>
<p>Im oberen Drittel wird der Kunde darauf hingewiesen, da&#223; bereits Daten seiner Firma zum Eintrag vorgesehen sind. In diesem Fall unter branchenbuchseiten.com. Man solle die Daten korregieren bzw. erg&#228;nzen und das Ganze bis <strong>sp&#228;testens 06.04.2012</strong> zur&#252;cksenden.</p>
<p>Der Eintragungsart Business Eintrag koste die einmalige Berabeitungsgeb&#252;hr von € 19!</p>
<p>Erst im unteren Drittel und Kleingedruckten finden sich dann Hinweise darauf, da&#223; soweit man Erg&#228;nzungen etc. seiner Daten vornimmt und unterschreibt, ein Vertrag &#252;ber eine Laufzeit von 2 Jahren mit j&#228;hrlichen Kosten von € 980,00 zustande kommen soll. Verl&#228;ngerungsklausel von einem weiteren Jahr ist ebenfalls vorhanden, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf schriftlich per Fax oder eMail gek&#252;ndigt wird.</p>
<p>Die Ver&#246;ffentlichungsdomain darf von TDS auch ge&#228;ndert werden, soweit dieselbe Werbewirksamkeit gegeben ist. Forderungen aus dem Vertrag k&#246;nnen jederzeit an Dritte abgetreten werden.</p>
<p>Als Gerichtsstand soll gelten Budapest. Und es soll ungarisches Recht gelten.</p>
<p>Nimmt man dieses Formular und pr&#252;ft es anhand der Entscheidung des BGH (Branchenbuch Berg U. v. 30.06.2011 I ZR 157/10) durch, m&#252;sste man, nach Ansicht von RA Seeholzer zu dem Ergebnis kommen, da&#223; auch dieses Formular gegen das Verschleierungsverbot des § 4 Nr.3 UWG sowie gegen das Irref&#252;hrungsverbot des § 5 I UWG verst&#246;sst.</p>
<p>Ob die Gerichtsstandsvereinbarung wirksam ist, ist nach Auffassung von RA Seeholzer fraglich. Eine Gerichtsstandsklausel, die mittels AGB&#8217;s vereinbart werden soll, wonach keine der Parteien bei dem vereinbarten Gerichtsstand ihren Sitz hat, ist unwirksam (OLG Karlsruhe, U. v. 30.12.1981 14 U 4/81).</p>
<p>Zumal in den im internet zu findenen AGB&#8217;s der Fa. TDS unter branchenbuchseiten.com sich ein anderer Gerichtsstand (Berlin) findet. Auch soll nach diesen AGB&#8217;s das Recht der Bundesrepublik Deutschland gelten.</p>
<p>Also, widerspr&#252;chliche AGB&#8217;s gehen zu Lasten des Verwenders (§ 305c II BGB).</p>
<p>Es ist also Vorsicht geboten, wenn man das oben genannte Formular der Fa. Teck Data System erh&#228;lt und daran denkt, Daten zu &#228;ndern, zu erg&#228;nzen bzw. zu korrigieren und es ggfs. unterschreibt und zur&#252;cksendet. Man hat dann (m&#246;glicherweise) einen Werbesinsertionsvertrag abgschlossen, der einen € 1.960 + € 19,00 kosten kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/branchenbuch-deutschland-2012-frisch-auf-den-tisch-06-04-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Adressbuchverlag aus Recklinghausen unterliegt</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchverlag-aus-recklinghausen-unterliegt-05-04-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchverlag-aus-recklinghausen-unterliegt-05-04-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 12:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[marber gmbh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2490</guid>
		<description><![CDATA[Die Fa. Marber GmbH, Recklinghausen unterh&#228;lt ein Branchenverzeichnis unter gewerbedatenbank.org. Die Fa. Marber versendet an potenzielle Kunden per Fax ein Angebot f&#252;r einen Branchenbucheintrag mit einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren zum Preis von j&#228;hrlich € 850,00 (netto). Da ein &#8220;Kunde&#8221; nicht zahlen wollte, zog die Fa. Marber GmbH vor das Amtsgericht Geilenkirchen und verlor den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fa. Marber GmbH, Recklinghausen unterh&#228;lt ein Branchenverzeichnis unter gewerbedatenbank.org. Die Fa. Marber versendet an potenzielle Kunden per Fax ein Angebot f&#252;r einen Branchenbucheintrag mit einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren zum Preis von j&#228;hrlich € 850,00 (netto).<span id="more-2490"></span></p>
<p>Da ein &#8220;Kunde&#8221; nicht zahlen wollte, zog die Fa. Marber GmbH vor das Amtsgericht Geilenkirchen und verlor den Proze&#223;.</p>
<p>Das AG Geilenkirchen (U. v. 28.03.2012 10 C 567/11 [nicht rechtskr&#228;ftig]) wies die Klage ab und zwar mit folgender Begr&#252;ndung.</p>
<p>Die sog. Entgeltabrede sei &#252;berraschend und damit nach § 305c I BGB unwirksam.</p>
<p>Nach Auffassung des Gerichts musste der Kunde (hier der Beklagte) nicht mit einer Entgeltklausel rechnen, weil die Verg&#252;tungsabrede so versteckt zwischen anderen Angaben im Textfeld untergebracht war, dass sie ohne weiteres &#252;bersehen werden konnte.</p>
<p>Verwender von AGB&#8217;s haben diese transparent zu gestalten. Geschieht dies nicht, geht dies zu ihren Lasten. Nach Auffassung des AG Geilenkirchen bewirkt der Eintragungsantrag der Marber GmbH den irref&#252;hrenden und unzutreffenen Eindruck, der Adressesat solle mit der Unterzeichnung und R&#252;cksendung des Formulars lediglich einen kostenlosen Datenabgleich vornehmen und die Richtigkeit der auf dem Formular bereits angegebene Daten best&#228;tigen.</p>
<p>Diese Entscheidung des AG Geilenkirchen best&#228;tigt die Auffassung des RA Seeholzers.</p>
<p>Wenn Formulare so aufgebaut sind, dass dem Leser nicht gerade zu ins &#8220;Gesicht&#8221; springt, dass er einen kostenpflichtigen Vertrag mit einer l&#228;ngeren Laufzeit unterschreibt, dann muss er sich daran auch nicht binden lassen.</p>
<p>Es gibt auch anders lautende Entscheidungen, doch immer mehr Gerichte setzen sich zunehmend kritisch mit dem Gesch&#228;ftsgebaren von Adressbuch-Firmen auseinander.</p>
<p>Bleibt in diesem Fall abzuwarten,ob die Fa. Marber in die Berufung geht oder nicht.</p>
<p>Die Fa. Marber hat Berufung gegen das Urteil eingelegt; so eine Mitteilung des Kollegen Frese.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchverlag-aus-recklinghausen-unterliegt-05-04-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zentrales &#196;rzteverzeichnis? Gibt es so etwas &#252;berhaupt?</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/zentrales-arzteverzeichnis-gibt-es-das-uberhaupt-30-03-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/zentrales-arzteverzeichnis-gibt-es-das-uberhaupt-30-03-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 13:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[aertzteverzeichnis]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[ögr]]></category>
		<category><![CDATA[zentrales]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2480</guid>
		<description><![CDATA[Mediziner scheinen eine beliebte Zielgruppe, diverser Adressbuchverzeichnisse zu sein. Derzeit versendet die Fa. &#214;GR Verwaltung e.K. mit Sitz in Berlin ein Formular. Im Kopf des Formulars steht &#8220;Zentrales &#196;rzteverzeichnis&#8221; rechts davon erscheint ein &#196;skulapstab. Der Empf&#228;nger dieses Formulars wird gebeten, die bereits eingetragenens Daten zu pr&#252;fen und dann das Formular zur&#252;ckzusenden. Kommt der Empf&#228;nger dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mediziner scheinen eine beliebte Zielgruppe, diverser Adressbuchverzeichnisse zu sein.</p>
<p>Derzeit versendet die Fa. <strong>&#214;GR Verwaltung e.K. mit Sitz in Berlin</strong> ein Formular.<span id="more-2480"></span></p>
<p>Im Kopf des Formulars steht &#8220;Zentrales &#196;rzteverzeichnis&#8221; rechts davon erscheint ein &#196;skulapstab.</p>
<p>Der Empf&#228;nger dieses Formulars wird gebeten, die bereits eingetragenens Daten zu pr&#252;fen und dann das Formular zur&#252;ckzusenden.<br />
Kommt der Empf&#228;nger dieser Bitte nach, kommt nach Auffassung von Herrn Luca Melenk ein 2 Jahresvertrag f&#252;r das Verzeichnis unter <strong>zentrales-aerzetverzeichnis.de </strong> zustande. F&#252;rs erste Jahr sind dann mal gleich € 744,00 (netto) f&#228;llig.</p>
<p>Ob der Eintrag in einem solchen Verzeichnis &#252;berhaupt einen Wert hat, mag dahingestellt sein. Das AG Wismar (U. v. 20.05.2009 12 C 380/09) sah das in einem &#228;hnlich gelagerten Fall, einer anderern Adressbuchfirma nicht so, sondern ging sogar soweit, den Vertrag dort als sittenwidrig zu beurteilen.</p>
<p>Zumindest sollte man zun&#228;chst dar&#252;ber nachdenken, bevor man seine Unterschrift unter ein Formular setzt, von dem man nicht 100%ig sagen kann, wo es denn eigentlich herkommt.<br />
Sp&#228;testens mit Zugang der Rechnung sollte der Betroffene &#252;berlegen, was er in der Sache unternehmen will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/zentrales-arzteverzeichnis-gibt-es-das-uberhaupt-30-03-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Adressbuchfirma aus Mexiko meldet sich; nach fast zwei Jahren &#8230;</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchfirma-aus-mexiko-28-03-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchfirma-aus-mexiko-28-03-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 12:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[expo guide]]></category>
		<category><![CDATA[icaa]]></category>
		<category><![CDATA[mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[zypern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2472</guid>
		<description><![CDATA[Die entsprechende Akte war schon in das Archiv wegverf&#252;gt worden. Nun meldet sich f&#252;r die Fa. Expo Guide aus Mexiko die Fa. International Credit Assessment Agency mit Sitz in Zypern. Mit Schreiben vom 23.03.2012 weist International Credit Assessment Agency darauf hin, man sei von Expo Guide mit der Pr&#252;fung und Beurteilung des Vertrages beauftragt worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die entsprechende Akte war schon in das Archiv wegverf&#252;gt worden. Nun meldet sich f&#252;r die <strong>Fa. Expo Guide</strong> aus Mexiko die Fa. <strong>International Credit Assessment Agency</strong> mit Sitz in Zypern.</p>
<p>Mit Schreiben vom 23.03.2012 weist International Credit Assessment Agency darauf hin, man sei von Expo Guide mit der Pr&#252;fung und Beurteilung des Vertrages beauftragt worden.</p>
<p>Der vermeintliche Vertrag mit Expo Guide stammt aus Februar 2010 (!). Mit Schreiben vom 23.04.2010 hatte RA Seeholzer der Fa. Expo Guide mitgeteilt, dass man die entsprechende Willenserkl&#228;rung des Mandats anfechte etc. Bis auf ein, zwei Schreiben von Expo Guide kam nichts weiter.<span id="more-2472"></span></p>
<p>Jetzt, also fast 2 Jahre sp&#228;ter besinnt sich Expo Guide seiner m&#246;glichen Forderung und schickt die International Credit Assessement Agency (kurz: ICAA) ins Rennen.</p>
<p>Das in einem freundlichen Ton gehaltene Schreiben weist daraufhin, dass der Vertrag, nach Auffassung von ICAA wirksam zustande gekommen sei, eine Anfechtung nicht greife, kein sittenwirdriges Gesch&#228;ft vorl&#228;ge und auch kein Versto&#223; gegen §§ 305ff. BGB zu sehen sei.</p>
<p>Da man Expo Guide mittlerweile € 3.543,00 an Hauptforderung zzgl. € 300,00 Zinsen und Mahnspesen schulde, w&#228;re man auch bereit sich aussergerichtlich zu vergleichen.</p>
<p>Ausgehend von einer dreij&#228;hrigen Vertragslaufzeit bietet man an, bei Zahlung von € 2.362,00 (= 2/3 der Gesamtforderung) auf den Rest sowie Verzugszinsen etc. zu verzichten.</p>
<p>Selbst diese Summe ist nach Auffassung von RA Seeholzer zu hoch, um eine ad&#228;quate Gegenleistung darzustellen. Ber&#252;cksichtigt man die Vertragslaufszeit sowie den Preis pro Jahr von € 1.1.181,00 sowie das bereits Daten gespeichert sind, k&#246;nnte man vorliegend zum Ergebnis kommen, der Vertrag sei sittenwidrig (§ 138 BGB) (vgl. auch AG Wismar, U. v. 20.05.2009 12 C 3807/08).</p>
<p>Das AG Wismar hat deutlich gemacht, dass ein entsprechender Vertrag  in ein Adressbuchportal dann sittenwidrig ist, wenn das Portal den Anschein erweckt, jedermann k&#246;nne   &#252;ber Suchmaschinen wie z.B. google und yahoo denjenigen finden, und das dann jedoch nicht der Fall ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchfirma-aus-mexiko-28-03-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Adressbuchfirma mahnt und mahnt und mahnt&#8230; klagt aber nicht!</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchfirma-mahnt-und-mahnt-und-mahnt-klagt-aber-nicht-26-03-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchfirma-mahnt-und-mahnt-und-mahnt-klagt-aber-nicht-26-03-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 11:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[formluare]]></category>
		<category><![CDATA[gwe]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2465</guid>
		<description><![CDATA[Rechtsanwalt Seeholzer vertritt seit einigen Jahren Mandanten gegen die Fa. GWE GmbH, D&#252;sseldorf auch bekannt als Gewerbeauskunft-Zentrale. Die Fa. GWE unterh&#228;lt ein Adressbuchverzeichnis im internet. F&#252;r dieses wirbt sie regelm&#228;&#223;ig mit einem enstprechendem Formular. In diesem Formular sind Daten des Kunden, an den das Formular geschickt wird bereits eingetragen. Zumindest bei schnellem Lesen und oberfl&#228;cherlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtsanwalt Seeholzer vertritt seit einigen Jahren Mandanten gegen die Fa. GWE GmbH, D&#252;sseldorf auch bekannt als Gewerbeauskunft-Zentrale. Die Fa. GWE unterh&#228;lt ein Adressbuchverzeichnis im internet. F&#252;r dieses wirbt sie regelm&#228;&#223;ig mit einem enstprechendem Formular.<span id="more-2465"></span></p>
<p>In diesem Formular sind Daten des Kunden, an den das Formular geschickt wird bereits eingetragen. Zumindest bei schnellem Lesen und oberfl&#228;cherlicher Betrachtung, f&#228;llt nicht sofort auf, dass es sich hierbei m&#246;glicherweise um ein kostenpflichtiges Angebot handelt. Deswegen unterzeichnen viele Betroffene dieses Formular, schicken es zur&#252;ck und wundern sich, wenn sie eine Rechnung kriegen.</p>
<p>Interessant ist das Verhalten der GWE, wenn mittels anwaltlichem Schreiben solch ein Vertrag &#8220;angegriffen&#8221; wird. Exemplarisch an einem Fall wollen wir dies hier mal aufzeigen.</p>
<p>Die Mandantin unterschreibt am 10.12.2010 das Formular der GWE. Mit Schreiben vom 31.01.2011 ficht RA Seeholzer die Erkl&#228;rung der Mandatin an, etc.</p>
<p>Am 04.02.2011 erkl&#228;rt GWE die offene Rechnung sei rechtsg&#252;ltig und f&#228;llig. Gleichwohl bietet man einen Vergleich an . Dieser wird mit Schreiben vom 09.02.2011 abgelehnt.</p>
<p>Mit Schreiben vom 11.07.2011 erh&#228;lt die Mandantin wieder direkt eine letzte au&#223;ergerichtliche Aufforderung zur Zahlung, mit Hinweis auf eine Entscheidung des AG K&#246;ln (114 C 128/11).</p>
<p>Am 23.12.2011 wird die Rechnung f&#252;r das 2. Jahr erstellt und eingefordert. Mit Schreiben vom 06.01.2012 folgt eine letzte Mahnung.</p>
<p>Mit weiterem Schreiben vom 15.03.2012 erfolgt wieder eine letzte au&#223;ergerichtliche Aufforderung zur Zahlung, mit Hinweisen auf verschiedene  Urteile.</p>
<p>An dieser Stelle stellt sich die Frage, wenn Herr Cyperski sich seiner Sache so 100%ig sicher ist, wieso klagt er dann nicht?! Den Urteilen nach, die er den Schreiben regelm&#228;&#223;ig beilegt, d&#252;rfte er doch auf keinen Fall verlieren.</p>
<p>Oder k&#246;nnte das AG D&#252;ssledorf die Sache nach den Entscheidungen des LG D&#252;sseldorf und des OLG D&#252;sseldorf hinsichtlich der Formulargestaltungen doch anders sehen? UWG hat normalerweise nichts mit Vertragsrecht zu tun, doch lesen die Amtsrichter in D&#252;sseldorf sicherlich auch die Entscheidungen ihrer Kollegen am LG und OLG D&#252;sseldorf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/adressbuchfirma-mahnt-und-mahnt-und-mahnt-klagt-aber-nicht-26-03-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt</title>
		<link>http://www.anzeigen-recht.de/staatsanwaltschaft-mainz-ermittelt-12-03-2012.html</link>
		<comments>http://www.anzeigen-recht.de/staatsanwaltschaft-mainz-ermittelt-12-03-2012.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[mmv müller marketing verlags gmbh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anzeigen-recht.de/?p=2461</guid>
		<description><![CDATA[Die Fa. MMV M&#252;ller Marketing Verlags GmbH, Frankfurt aM ist offensichtlich in das Visier der Staatsanwaltschaft Mainz geraten. Nach hier vorliegenden Informationen, ermittelt die StA Mainz unter dem Az. 3330 Js 6233/11 gegen den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Firma MMV M&#252;ller, C. M. wegen des Verdachtes des Betruges.  Ob die Ermittlungen mittlerweile abgeschhlossen sind, ist nicht bekannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fa. <strong>MMV M&#252;ller Marketing Verlags GmbH</strong>, Frankfurt aM ist offensichtlich in das Visier der Staatsanwaltschaft Mainz geraten.</p>
<p>Nach hier vorliegenden Informationen, ermittelt die StA Mainz unter dem Az. 3330 Js 6233/11 gegen den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Firma <strong>MMV M&#252;ller, C. M.</strong> wegen des Verdachtes des Betruges.  Ob die Ermittlungen mittlerweile abgeschhlossen sind, ist nicht bekannt.</p>
<p>Die Fa. <strong>MMV</strong> bedient sich, ebenso wie andere Firmen einer bestimmten Formularegestaltung. Diese Formulare sind so gestaltet, dass der Lesende nicht erkennt oder / und auch nicht erkennen soll, dass mit seiner Unterschrift ein Vertrag begr&#252;ndet wird, der f&#252;r den Eintrag auf einer &#8221;Internetplattform&#8221; enorme Kosten verursacht.</p>
<p>Dabei bietet die Firma<strong> MMV M&#252;ller Marketing Verlags GmbH</strong> Eintragungen auf der Plattform firmenbuch.de an.</p>
<p>Begr&#252;ndet werden soll ein Vertrag mit einer Laufzeit von 2 Jahren bei Kosten von monatlich € 69,00 netto. Gem. den AGB&#8217;s verl&#228;ngert sich dann der Vertrag um jeweils ein weiteres Jahr, wenn nicht der Kunde drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit k&#252;ndigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anzeigen-recht.de/staatsanwaltschaft-mainz-ermittelt-12-03-2012.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

